Gefaltete Gene: Origami auf Nanoebene
Die DNA ist nicht nur der "Bauplan des Lebens" und damit ein Informationsspeicher – sie kann auch als physisches Material genutzt werden: Beim DNA- und RNA-Origami lassen sich Moleküle gezielt zu winzigen Strukturen falten. Prof. Dr. Kerstin Göpfrich vom Zentrum für Molekulare Biologie der Universität Heidelberg und dem Max-Planck-Institut für Medizinische Forschung spricht darüber, wie DNA und RNA zu Bausteinen auf der Nanoskala werden, welche Anwendungen denkbar sind und wie weit die Forschung beim Bau künstlicher Zellen bereits ist. Und dabei geht es auch um eine ziemlich grundlegende Frage: Wann ist etwas eigentlich lebendig?